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Fotos » Fotomontagen / Collagen » Heidelberger Schloss bruchteile davon....3
| Künstler: |
Adler  |
| Datum: |
02.12.2009 |
| Bild Link: |
http://www.fotos.sc/image/228895 (I-Frame - für Foren, Blogs etc.) |
| Beschreibung: |
Königsschloss und Papstgefängnis
Als Ruprecht III. im Jahr 1401 Deutscher König (Ruprecht I.) wurde, herrschte im Schloss so großer Raummangel, dass er bei seiner Rückkehr von der Königskrönung sein Hoflager im Augustinerkloster (heute: Universitätsplatz) aufschlagen musste. Jetzt galt es, Raum zur Repräsentation und zur Unterbringung des Beamten- und Hofstaates zu schaffen. Gleichzeitig musste aber auch die Burg zu einer Festung gemacht werden.
Nach Ruprechts Tod im Jahr 1410 wurde der Herrschaftsbereich unter seinen vier Söhnen aufgeteilt. Die pfälzischen Stammlande gingen an den ältesten Sohn Ludwig III. Nach dem Konzil von Konstanz brachte dieser als Stellvertreter des Kaisers und oberster Richter im Jahr 1415 im Auftrag König Sigismunds den abgesetzten Papst Johannes XXIII. auf dem Schloss in Gewahrsam, bevor er auf Burg Eichelsheim (heute Mannheim-Lindenhof) gebracht wurde.
Der französische Dichter Victor Hugo besuchte 1838 Heidelberg und spazierte dabei besonders gerne in den Ruinen des Schlosses herum, dessen Geschichte er in einem Brief zusammenfasst:
„Lassen Sie mich nur von seinem Schloß sprechen. (Das ist absolut unerläßlich, und eigentlich hätte ich damit beginnen sollen). Was hat es nicht alles durchgemacht! Fünfhundert Jahre lang hat es die Rückwirkungen von allem hinnehmen müssen, was Europa erschüttert hat, und am Ende ist es darunter zusammengebrochen. Das liegt daran, daß dieses Heidelberger Schloß, die Residenz des Pfalzgrafen, der über sich nur Könige, Kaiser und Päpste hatte und zu bedeutend war, um sich unter deren Füßen zu krümmen, aber nicht den Kopf heben konnte, ohne mit ihnen aneinanderzugeraten, das liegt daran, meine ich, daß das Heidelberger Schloß immer irgendeine Oppositionshaltung gegenüber den Mächtigen eingenommen hat. Schon um 1.300, der Zeit seiner Gründung, beginnt es mit einer Thebais; in dem Grafen Rudolf und dem Kaiser Ludwig, diesen beiden entarteten Brüdern, hat es seinen Eteokles und seinen Polyneikes. Darin nimmt der Kurfürst an Macht zu. Im Jahre 1400 setzt der Pfälzer Ruprecht II., unterstützt von drei rheinischen Kurfürsten, Kaiser Wenzeslaus ab und nimmt dessen Stelle ein; hundertzwanzig Jahre später, 1519, sollte Pfalzgraf Friedrich II. den jungen König Karl I. von Spanien zu Kaiser Karl V. machen.“
– Victor Hugo: „Heidelberg“[1] |
| Aufgenommen in: |
Deutschland |
| Coypright: |
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Kommentare abgegeben:
Schoene Bilder aus Heidelberg und eine Auffrischung meiner Geschichtskenntnisse, die ich leider nicht extra bewerten kann.
L. G. Roswitha
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klasse bilder hast da gemacht... lg toni
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> Schoene Bilder aus Heidelberg und eine Auffrischung meiner Geschichtskenntnisse, die ich leider nicht extra bewerten kann.
L. G. Roswitha
Danke Roswitha,
lg Adler
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> klasse bilder hast da gemacht... lg toni
Auch dir ein dankeschoen, toni
lg Adler
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Danke für die schöne Beschreibung. VG Volker
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Das macht sich gut.
L. G. Petra
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> Danke für die schöne Beschreibung. VG Volker
Nicht's zu danken,
aber danke an dich, fuer die bewertung.
lg Adler
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> Das macht sich gut.
L. G. Petra
Freut mich sehr Petra,
lg Adler
antworten
gut gelungen
antworten
> gut gelungen
Danke,
lg Adler
antworten
> Klasse*, lg yvonne
Dankeschoen yvonne,
lg Adler
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