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Fotografie


Schwarz -Weiß -Fotografie

 

Die Schwarz-Weiß -Fotografie kann man in etwa so definieren : Alle fotografischen Bemühungen Kontraste und Helligkeitswerte der Graustufenpalette gekonnt in der Fotografie einzusetzen. Heute bedient sich der Fotograf hauptsächlich der modernen digitalen Bildaufzeichnung, das ältere analoge Silberbildverfahren wird nicht mehr allzu häufig verwendet.

Das analoge Schwarz-Weiß-Silberbild-Verfahren gehört zu den ältesten Verfahren der Fotografie und wird fast vollständig durch die analoge Farbfotografie bzw. die digitalen Bildspeicherverfahren abgelöst .

Um den bunten Bilder in unserer Zeit entgegenzusetzen ist die Schwarz-Weiß-Fotografie mit das ehrlichste Medium im Bereich Fotografie, es ist nicht so geschwätzig wie die Farbfotografie und produziert keine Klischees.Die Minimalistische Motivabstraktion eignet sich besonders gut zur Intensivierung einer bestimmten Bildaussage.

Eigentlich unterscheidet sich die Schwarz-Weißfotografie, was die Gestaltung des Fotos angeht, nicht allzu sehr von der Farbfotografie.In der Schwarzweißfotografie muss man darauf achten,

dass das Motiv und seine nur auf Grauwerte beschränkte Aussage wirkungsvoll inszeniert wird.

 

Prinzipiell wird bei fast allen analogen Schwarz – Weiß – Fotografien eine empfindliche Schicht, die aus kleinen Silberhalogenidkristallen in einer Gelantineschicht besteht auf ein Trägermaterial (Papier,Zelluloid, Glas,Polyester) gebracht.

Dieser Film wird mit einer Kamera belichtet ,in einem abgedunkelten Labor entwickelt und anschließend fixiert und damit lichtunempfindlich gemacht.

 

Durch die Schwarz – Weiß - Fotografie wird die farbige Realität in eine nur aus Grauwerte bestehende Dimension übersetzt.Sie schafft sich ihre eigene abstrahierende Bildästhetik. Die Hauptaspekte in der Gestaltung mit den Grauwerten sind Kontrast und Helligkeitsnuancen und ihre grafische Beziehung zu einander.

Vorausssetzung für ein gutes Schwarzweißfoto ist neben der Technik und dem Wissen der Reduktion des Motives auf Grauwerte, auch ein spezielles fotografisches Sehen.

 

Digitale Schwarz – Weiß- Fotografie

 

Die digitale Bilbearbeitung ermöglicht es aus Farbbildern ebenso gute wie ausdrucksstarke Schwarzweißbilder zu machen.

 

In der analogen Schwarzweißfotografie hat man die Auswahl zwischen unterschiedlichen Papieren: fein- oder grobkörnige, hart oder weich, Farbfiltern und Entwicklern.Durch den Einsatz dieser Materialen kann man den grafischen Effekt eines Schwarz-Weißbildes verstärken. In der digitalen Fotografie hat man es da leichter,man braucht nicht zwischen speziellen Farbfiltern oder Papieren wählen, damit das Foto den gewünschten Ausdruck bekommt.

Sehr wichtig für den Gesamteindruck ist die korrekte Umwandlung von Farben in entsprechende Grauwerte.blume          sw

Hier kann man ganz gut erkennen, das das Farbfoto eine viel intensievere Wirkung auf den Betrachter hat. Hier ist das Umwandeln in ein Schwarzweißfoto unnötig. Das Farbfoto zeigt klar unterscheidbare Farbtöne: rot und grün, ein Komplementärkontrast, der auf den Betrachter harmonisch wirkt. Bei der Umwandlung in Grautöne, sieht man nur eine graue masse ohne jegliche Differenzierungen. Das gleiche gilt auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen.

 

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Bei diesem Beispiel sieht man das beide Varianten ihren Reiz haben. Da das Bild sehr kontrastreich ist , wirkt auch das Schwarz-Weiß-Bild gelungen. Beim Farbfoto sind die Farbakzente wichtig, wie das rote Auto und die gelbe Schrift am Gebäude rechts. Beim Schwarzweißbild, wird das Gebäude wichtiger, durch die starken Kontraste und Helligkeitsnuancen der Grauwerte wird das Gebäude mehr zum Mittelpunkt.

 

Heutzutage bieten viele digitale Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras einen Schwarzweißmodus an. Zumeist ist die Qualität nicht so überzeugend, da die Umwandlungs- Algorithmen,die hier zum Einsatz kommen ungenügend sind. Viele Digitalkameras speichern auch nur im JPG-Format, die Bilddaten sind nur im 8-Bit-Modus abgelegt und können nur in einem beschränkten Maße verändert werden. Digitale Spiegelreflexkameras, natürlich auch vom Hersteller abhängig, bieten eine Auswahl an digitalen Farbfiltern an. Durch die Wahl eines orange, rot, gelb oder Grünfilters können gleiche Effekte erzielt werden wie beim Einsatz von Schwarzweißfilmen.

 

 

 




Künstler: rotekappe
Datum: 24.07.2008
Tutorial Link: http://www.fotos.sc/PHPSESSID=374cca0d2aa4dd222d2b2b1a3b4bf2a8/nav+2/nav+2/action+tutorial/gali_+101901/gallery.html
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